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Basel II

 Der baseler Ausschuss wurde in den 70 Jahren von Vertretern führender Wirtschaftsnationen gegründet. Ziel des „Baseler Clubs“ ist die Stabilität des internationalen Finanzsystems. Bereits 1988 wurde eine erste Regelung zur Eigenkapitalunterlegung der Banken im Kreditgeschäft beschlossen und umgesetzt. Hohe Insolvenzzahlen und eine Erhöhung des ökonomischen Risikos haben den Ausschuss veranlasst, die bestehenden Regeln zu modifizieren. 

Im Sommer 1999 wurde ein erstes Konsultationspapier zur Neuregelung der Eigenkapitalunterlegung vorgestellt. Wichtigste Änderung: Die Bonität der Kreditnehmer wird für die Bestimmung des erforderlichen Eigenkapitals herangezogen.

Die Bonitätsbeurteilung soll durch bankinterne sowie externe Ratings vorgenommen werden, wie im zweiten Konsultationspapier aus Basel (Januar 2001) ausgeführt ist. 

Die Umsetzung der Baseler Vorschläge in bankinterne Ratingsysteme wird zu einer Spreizung der Kreditkonditionen führen. Gut bewertete Unternehmen können bessere Konditionen aushandeln. Banken werden für sie weniger Eigenkapital vorhalten müssen.  

Schlecht bewertete Unternehmen mit schwacher Bonität haben hingegen mit einer Erhöhung der Finanzierungskosten zu rechnen.

Zweitachse

Die Banken haben gemäß der Zeitachse der Baseler Beschlüsse also noch bis 2007 Zeit die entsprechenden Systeme einzuführen.

Bereits zum Januar 2003 haben jedoch die meisten Banken begonnen bankinterne Ratings einzuführen.

 

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Basel II

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